Diese Webseite beschäftigt sich mit der (vermutlich) berühmtesten Straftat der Kriminalgeschichte

Seit 2003 trage ich hier für alle Interessierten möglichst korrekte und aktuelle Informationen über den großen Postraub von 1963 zusammen. Inzwischen ist "trainrobbery.de" eine Art "Referenzpunkt" für den deutschsprachigen Raum zu diesem Thema geworden, was mich sehr freut.

Es geht dabei nicht um die Verherrlichung eines Verbrechens. Wenn Sie an ein paar moralischen Betrachtungen interessiert sind, bitte hier klicken: Moral.

À propos "Moral": Diese Seite ist keine Doktorbarbeit (obwohl ich inzwischen wahrscheinlich eine darüber schreiben könnte), und deshalb habe ich nicht jedes Zitat gekennzeichnet, und auch Fußnoten werden Sie keine finden. Ich bekenne freimütig, dass hier ALLES, ähnlich wie beim Postraub selbst, geklaut ist: Aus welchen Quellen, erfahren Sie unter dem Punkt "Literatur".

Angefangen hat alles mit einer der zahlreichen Wiederholungen des deutschen TV-Dreiteilers "Die Gentlemen bitten zur Kasse". Ich liebe dieses Werk, seit ich es in den 70ern zum ersten Mal gesehen habe. Aber irgendwann stellte ich mir die Frage: Wie hat es sich denn wirklich zugetragen?

Dazu ist viel veröffentlicht worden, und leider nicht immer nur korrekte Angaben: Waren es 30 Räuber - oder 15? War Ronnie Biggs ein kleines Licht - oder das "Superhirn"? Waren es 2,3 oder 2,8 Millionen Pfund, und sind das 15 Millionen Euro oder 100 Millionen Dollar? Der Lokführer starb an seinen Verletzungen - oder an Leukämie? Die "Standard"-Version wird seit 45 Jahren von einem Autor beim anderen abgeschrieben...

Doch es gibt interessante Quellen abseits des "Mainstreams: Die Autobiographien mancher Beteiligter, Webseiten der Orte, die Schauplatz des Geschehens waren und die Zeitzeugen interviewt haben. Geniale Sammelwerke wie "The Great Train Robbery Files". Und überraschende Quellen wie z.B. der Bericht der deutschen Eisenbahn-Fachzeitschrift "Eisenbahn-Kurier", die mit ihren englischen Kollegen gesprochen und viele interessante Details herausgebracht haben.

Auf dieser Webseite habe ich die Fakten zusammengetragen, die mir - nach Studium verschiedener elektronischer Quellen und Printmedien - als relativ gesichert erscheinen. Die Wahrheit wissen nur die Beteiligten, und die schweigen sich noch immer über viele Details aus. Doch es gibt auch nach einem halben Jahrhundert noch immer neue Erkenntnisse, Nachrichten und Informationen, die auf ihre Entdeckung warten. Die Seite ist also immer im Aufbau. Alles an ihr ist unvollständig. Deshalb bin ich für alle Tipps, Quellen, Hinweise, (faire) Kritik und Anregungen sehr dankbar.

Wenden Sie sich am besten per Mail an: Webmaster@Trainrobbery.de

Über den Autor:

Uwe Johann (geboren 4 1/2 Jahre NACH dem Postraub, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen), Studium der BWL und Publizistik in Göttingen, lebt und arbeitet in der Nähe von Bielefeld und beschäftigt sich gerne mit historischen Themen, oft aus der jüngeren deutschen und englischen Geschichte.